Montag, 1. Februar 2016

WIE MONDE SO SILBERN


Titel: Wie Monde so silbern
Autor: Marissa Meyer
Verlag: Carlsen
Seiten: 384
Preis: 18,90 € [D]
Band I der Luna-Chroniken

Inhalt


Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh... Quelle: Inhalt & Bild


Meine Meinung


Nachdem ich überwiegend Gutes über diese Reihe gehört habe und nun auch schon der finale Band erschienen ist, musste ich diese Bücher auch lesen. Die Cover sind einfach wunderschön und was unter dem Schutzumschlag steckt ist zwar sehr klein aber ungeheuer fein!
Da der Carlsen-Verlag zu meinen allerliebsten Verlagen gehört, dachte ich mir schon, dass ich mit dieser Reihe nichts falsch machen kann. Und ich wurde wahrlich nicht enttäuscht!

Am Anfang hatte ich erwartet, dass es mehr eine Neuverfassung der Cinderella Story ist. Der Name der Protagnostin passte und auch das Setting war sehr ähnlich. Ein paar Grundzüge lassen sich vom weltbekannten Märchen auch auf diese Geschichte übertragen und doch unterscheidet sich diese von der ursprünglichen Story, denn Marissa Meyer hat ein neues Element hineingebracht: Die Lunarier. Es sind die Bewohner des Mondes, die eine spezielle und tückische Begabung haben...
Von deren Herrscherin Königin Levana, sowie deren rechter Hand Sybil hat man noch nicht allzu viel erfahren aber ich bin gespannt was uns Leser da noch erwarten wird.
Besonders gut gefällt mir auch der enorme technologische Fortschritt, der in diesem Buch in den Vordergrund rückt. Neben Androiden und Medidroiden, die bei der Pestforschung helfen, zeigt die Autorin hier auch die Möglichkeit auf Körperteile durch elektrische Geräte zu ersetzen und diese sogar mit dem biologischen Nervensystem zu verbinden! Die Menschen, die durch einen Unfall ein Gliedmaß ersetzt bekommen haben müssen nennt man in diesem Buch "Cyborgs". Da Cinder zu genau diesen Menschen gehört, lernt man auch ihrer Perspektive als Außenseiter der Gesellschaft kennen. Meiner Meinung nach schön und unaufdringlich umgesetzt.
Cinder ist eine äußerst angenehme Protagonistin. Nicht zu naiv, nicht zu sarkastisch, nicht zu hilfsbedürftig. Eine absolut perfekte Mischung! Nicht nur wegen ihr, sondern auch wegen Peony, Iko, Kai und Dr. Erland konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

Fazit


Ein weiteres Carlsen Buch, das einem die Zeit zum Essen und zum Schlafen raubt! Ich freue mich sehr darauf die Fortsetzung zu lesen.

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