Samstag, 9. Juli 2016

GLÄSERNES SCHWERT



Titel: Gläsernes Schwert
Autor: Victoria Aveyard
Verlag: Carlsen
Seiten: 570
Preis: 21,99 € [D]
Band II der Reihe "Die Farben des Blutes"

Vorsicht: Inhaltsangabe & Rezension
enthält Spoiler zu Band I


Inhalt

In letzter Sekunde wurden Mare und Prinz Cal von der Scharlachroten Garde aus der Todesarena gerettet. Die Rebellen hoffen, mit Hilfe der beiden den Kampf gegen die Silber-Herrschaft zu gewinnen. Doch Mare hat eigene Pläne. Gemeinsam mit Cal will sie diejenigen aufspüren, die sind wie sie: Rote mit besonderen Silber-Fähigkeiten. Denn auch der neue König der Silbernen, ihr einstiger Verlobter, hat es auf diese Menschen abgesehen. Aber schnell wird klar, dass er eigentlich nur eins will – und zwar um jeden Preis: Mare.

Meine Meinung

Seit ich Die Rote Königin beendete, habe ich förmlich die Tage gezählt bis Gläsernes Schwert erscheint. Und das Warten hat sich absolut gelohnt!
Die Geschichte beginnt quasi unmittelbar nach dem Ende des ersten Bandes. Cal und Mare wurden von der Scharlachroten Garde gerettet und an einen geheimen Ort der Untergrundrevolution gebracht. Doch der Schein trügt und Mare lernt schnell, dass sie Julians Worte immer im Hinterkopf behalten sollte: Jeder kann jeden verraten. Und genau diesen Satz vergisst sie nie. Eine Sache, die ihr womöglich das eine oder andere Mal das Leben gerettet hat - ein Leben, dass sich durch diesen Satz aber komplett verändert. Mare ist nicht mehr Mare. Ich finde Victoria Aveyard setzt diese Charakterwandlung äußerst gelungen ein und stellt sie auch realistisch dar. Es kommt mir nicht so vor, dass ich Gläsernes Schwert aufschlage und ich erkenne die Protagonistin nicht wieder, nein, die Autorin lässt dem Mädchen Zeit sich zu wandlen und schützende Mauern um sich aufzubauen. Diese Mauern werden allerdings so dick, dass ich hin und wieder befürchtet habe, Mare stünde nun alleine da. Denn obwohl sie sich das einzureden versucht, ist sie es nicht. Cal ist da, Kilorn ist da und viele neue Charaktere kommen hinzu!
Wie schon im ersten Band, finde ich die Ortsschilderungen und Kämpfe sehr anspruchsvoll. Durch die verschiedenen Fähigkeiten der Silbernen und vor allem die Massen an Kämpfenden, kam ich schnell durcheinander und musste den einen oder anderen Abschnitt noch ein Mal lesen, um wirklich nachvollziehen zu können was da gerade passiert. Dies finde ich aber gar nicht schlimm, denn dadurch war ich immer voll mittendrin. 
Ein Gefühl, dass ich auch schon in Die rote Königin hatte. Besonders beim großen Finale! In Gläsernes Schwert hätte ich mir ein ähnlich abruptes Ende gewünscht, denn ich find es immer besonders schlimm, wenn nach dem großen Ereignis noch 60 Seiten Friede, Freude, Eierkuchen kommen. Speziell im zweiten Band gab es eine Szene, die mich vollkommen aus der Bahn gebracht hat. Ich wünsche mir ja immer, dass es kein Happy End gibt und irgendein Liebling stirbt. Und wenn es dann so weit ist, frage ich mich immer, warum ich so etwas denke. Denn es ist einfach nur schlimm! Schlimm! Schlimm! Auch in diesem Buch lässt die Autorin in dieser Hinsicht mein Herz bluten.  Und genau in diesem Kapitel, dachte ich das Ende ist da. Der Rest ist die Danksagung. Aber nein, es kamen tatsächlich noch circa 60 Seiten Geplänkel... Aber lasst euch nicht täuschen, denn ganz so unspektakulär ist es nicht!

Fazit

Ich kann eigentlich nicht mehr sagen, als: Gläsernes Schwert zählt ganz wie sein Vorgänger zu meinen absoluten Jahreshighlights und ich freue mich so auf den dritten Band! 
Daher gibt es 5 von 5 Sternen.

1 Kommentar:

  1. Hallo Anni
    ich höre gerade den zweiten Band an.
    LG
    Barbara
    https://mybookseriemovieblog.blogspot.de/

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