Sonntag, 29. Januar 2017

SCHATTENDIEBIN. DIE VERBORGENE GABE


Autor: Catherine Egan
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Seiten: 416
Preis: 17,00 € [D]
Band I der The Witch's Child - Reihe

Inhalt

Julia ist die beste Diebin von Spira, denn sie hat eine besondere Gabe: Sie kann sich unsichtbar machen. Für ihren neuesten Job soll sie sich als Dienstmädchen in ein Herrenhaus einschleichen und die Bewohner ausspionieren. Schnell wird ihr klar, dass die alte Hausherrin und ihre Gäste noch dunklere Geheimnisse hüten als sie selbst. Noch ahnt Julia nicht, wie eng ihr eigenes Schicksal mit ihnen verknüpft ist.

Vielen Dank an den Ravensburger Buchverlag für die Vergabe des Leseexemplars!


Meine Meinung

Julia hat eine starke Persönlichkeit, sie ist selbstständig und tough. Eigenschaften, die nicht mehr viele Protagonistinnen in den aktuellen Jugendbüchern auf dem Markt kennzeichnen. Sie ist elternlos, hat einen Bruder und lebt bei ihrer "Ziehmutter" Esme, welche Julia und ihren Bruder Dek beschäftigt. Er baut leidenschaftlich gerne Werkzeug, sie arbeitet als Diebin. Die Tatsache, dass sie "verschwinden" kann, ist dabei sehr nützlich. Julia zieht sich zurück und wird so von den meisten Menschen einfach übersehen. Ihre Persönlichkeit und die Fähigkeit nicht gesehen zu werden, haben ihr bei ihrem aktuellen Auftrag in Frau Ochs Haus viele Vorteile verschaffen. Während des Spionierens hat sie immer mehr über die Welt, in der sie lebt erfahren. Dass es Hexen gibt weiß sie, denn ihre Mutter selbst war eine. Aber wer oder was ist Herr Darius? Und wer oder was treibt sein mörderisches Unwesen in der Stadt? 
An freien Tagen besucht die Protagonistin ihre Familie. Im Haus von Esme hat sie und ihr Bruder ein Zimmer. Direkt darüber lebt Wyn. Ein Junge, den Esme 2 Jahre vor den Geschwistern in ihr Heim aufgenommen hat und den Julia von Anfang an geliebt hat. Diese führen auch im aktuellen Geschehen eine Beziehung. 
Als das Mädchen nach einiger Zeit den Auftraggeber kennenlernt, kommen die Dinge so langsam ins Rollen und Julia merkt welches Ausmaß die Aufgabe eigentlich hat. Wie sich am Ende alles verstrickt und auflöst und verbindet finde ich grandios!
Gut gefallen hat mir Julia als Person. Wie sie handelt und warum sie es macht. Die Geschichte an sich war spannend und hat mir Spaß gemacht zu lesen. 
Der einzige Minuspunkt: Es wurden für mein Empfinden enorm viele Orte beschrieben, die ich niemals zuordnen konnte. Hier hätte ich mir eine Übersicht gewünscht, sei es eine Landkarte oder eine Art Glossar, in dem nachgelesen werden kann was es wichtiges über die Stadt zu wissen gibt. 

Fazit

Alles in Allem ist "Schattendiebin" ein schöner Zeitvertreib gewesen, lässt aber definitiv Luft nach oben! Was gut ist, denn es wird ja noch weitere Bücher zu dieser Geschichte geben und ich bin sehr gespannt wie es weitergehen wird.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen