Freitag, 15. September 2017

#JdKöKi - DIE OKTOBER-TITEL

Hallo Du!
Mitte September ist es und das bedeutet für das Jahr 2017: Eine neue Abstimmung im Rahmen vom Jahr der Königskinder steht an!

Für die Abstimmung brauchen wir deine Stimme:


Unter diesem Link kannst du vollkommen kostenlos und ohne Anmeldung für deinen Favoriten stimmen und mit etwas Glück wird es unser Kronprinz im Oktober.

Abstimmungszeitraum: Freitag, 15. September 2017 bis Dienstag, 19. September 2017

 
Danke an Nanni für die Collage!
 
Nanni: Meine Oktober Nominierung ist "Wörter auf Papier" von Vince Vawter.
"Wörter auf Papier" ist eins meiner Lieblingskönigskinder. Vince Vawter hat seine eigene Biografie, die sicher von vielen Ängsten und Hürden geprägt ist, zu einem Roman über Mut und Toleranz verarbeitet. Sein Protagonist stellt sich den eigenen Ängsten und zeigt, wie dumm es ist, Menschen auf oberflächliche Merkmale zu reduzieren. Ein toller Kerl, der mir sehr ans Herz gewachsen ist.
INHALT: Victor ist der beste Werfer von ganz Memphis. Nicht nur beim Baseball. Jede Zeitung, die er austrägt, landet perfekt auf der Veranda. Doch wenn Victor an Freitag denkt, wird ihm mulmig zu Mute. Dann muss er das Geld bei den Abonnenten einsammeln. Und das, wo er so sehr stottert, dass er kaum zwei Wörter hintereinander herausbringt.
Der heiße Sommer 1959 bringt die seltsamsten Begegnungen mit sich. Da ist Mrs Worthington, die Kummer hat; der Fernsehjunge, der nie rauszugehen scheint; und der weise Mr Spiro, der Victor einen stotternden Dichter nennt. Quelle

Dani: "Mein Name ist nicht Freitag" von Jon Walter: Was bekam ich Gänsehaut, als ich den Klappentext dieses Titels gelesen habe. Die Stichworte Teufel, Gott, Sklavenhandel, Bürgerkrieg und Hoffnung sind mal wieder ein klassisches Beispiel für ein zu Herzen gehendes Buch aus dem Königskinder Verlag, dass garantiert wieder grandios erzählt wird. Es ist bestimmt dramatisch, bedrückend und gleichzeitig so schonungslos wie hoffnungsvoll erzählt, dass es schlichtweg wert ist, auch die dunklen Seiten des Buches auszuhalten.
INHALT: Samuel ist bei Gott. Seltsam nur, dass es im Himmel stockdunkel ist, die Vögel trotzdem singen und dass er gefesselt ist. Als er vor Gottes Angesicht tritt, sieht der eher aus wie Der Teufel. Und Der Teufel nennt ihn Freitag und verkauft ihn als Sklaven an einen weißen Jungen, der gerade mal so alt ist wie Samuel. Für 600 Dollar. Er kommt auf eine Plantage in Mississippi, wo es keinen interessiert, wer er ist, dass er lesen kann, dass er zu seinem kleinen Bruder muss. Aber der Bürgerkrieg rückt immer näher – und damit auch die Hoffnung auf Freiheit. Quelle

Ina: Die Wahl ist mir dieses Mal echt sehr schwer gefallen, aber letzten Endes auf MARCUS von Simone Lia gefallen, denn ich vermute hinter dem Titel und der Beschreibung ein unterhaltsames Werk, das das Gemüt beim Lesen sicherlich ein wenig erhellen dürfte. Sowas brauche ich gerade, wo es doch jetzt in die trübe Jahreszeit ( auch wenns meine Liebste ist ) geht. 
INHALT: Marcus ist ein Wurm. Laurence ist ein Flamingo. Allerdings ein Flamingo, der einem Huhn verblüffend ähnlich sieht. Als Marcus aus Versehen in Laurence' Frühstück landet, ist das nicht sein Ende. Sondern der Anfang einer wunderbaren Freundschaft, die sie über Paris bis nach Afrika führt. Nichts auf dieser Reise entspricht ihren Erwartungen: weder die unzähligen Eiffeltürme in Paris noch die Koalabären in Kenia. Aber am Ende gibt es Kartoffelbrei und die Erkenntnis: Egal ob in Afrika oder doch nur vor der Haustür - es lebe die Freundschaft! Quelle
 
Sandy: Meine Wahl fällt auf "Café Morelli" von G.R. Gemins. Bereits mit seinem Debüt zauberte mir der Autor ein entrücktes Lächeln ins Gesicht. Daher kann ich es kaum erwarten auf Joe zu treffen, der nicht nur das geliebte Café seines Großvaters retten will, sondern selbst die Liebe zu italienischem Essen und seine Wurzeln [neu] entdeckt. Damit sendet der Autor für mich eine tolle Message. Und so eine gute Portion Dolce Vita kann doch jeder von uns vertragen!
INHALT: Als der vierzehnjährige Joe erfährt, dass das Café seines geliebten nonno geschlossen werden soll, ist er entsetzt! Und schwört sich, alles zu tun, damit das nicht passiert. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn die glorreichen Zeiten des "Morelli" scheinen vorüber. Zum Glück aber hat Joe nicht nur den italienischen Dickkopf seines Großvaters geerbt, sondern in seiner Cousine Mimi auch eine raffinierte Köchin, die mit ihren großartigen Gerichten die gesamte Straße in Verzückung versetzt. So weht durch das kleine walisische Viertel bald schon ein Hauch Dolce Vita. Und Joe muss feststellen: Familie, Freunde und die beste Pasta der Welt – manchmal braucht es einfach nur die richtigen Zutaten.  Quelle

Nils: Meine Nominierung ist "Das Fieber" von Makiia Lucier.
Ich finde, dass sich das Buch super spannend und gut anhört. Vor allem, weil es ein Thema behandelt, über welches ich noch nie zuvor in einem Buch gelesen habe- Seuche. Ich bin super gespannt, was die Protagonistin erlebt und wie sich das Leben durch die Seuche verändert.
INHALT: Herbst 1918 : Die Spanische Grippe hat die Welt bereits im Griff. Aber für Cleo ist sie weit weg, sie ist mit sich selbst und ihrer Zukunft beschäftigt: Heiraten, Bohemien werden oder an die Universität? Doch die Gegenwart holt Cleo bald brutal ein. Die Seuche erreicht ihre Heimatstadt: Schulen, Geschäfte, Theater schließen - das öffentliche Leben kommt zum Stillstand. Und die Zahl der Opfer wächst: Nicht Kleinkinder und Alte, sondern vor allem Menschen in der Blüte ihres Lebens sterben. Als das Rote Kreuz freiwillige Helfer sucht, beschließt Cleo, nicht mehr untätig zu sein. Selbst wenn es den Tod bedeuten könnte. Quelle

Anja: Für den Oktober möchte ich gerne Lieber Daddy-Long-Legs nominieren. Der Briefroman von Jean Webster hat bereits mehr als 100 Jahre auf dem Buckel, scheint aber trotzdem noch nicht verstaubt zu sein, warum sonst sollte der Königskinder Verlag das Buch in sein Programm aufnehmen? Ich hoffe, genauso positiv von dem Buch überrascht zu werden wie schon bei „Das Schloss in den Wolken“, dessen Autorin trotz der Entstehungszeit sehr fortschrittliche und feministische Ansichten hatte.
INHALT: Fast 18 Jahre hat Judy Abbott im Waisenhaus gelebt. Wegen ihrer literarischen Begabung wird sie nun von einem geheimnisvollen Wohltäter aufs College geschickt. Der Mann möchte namenlos bleiben, Judy soll ihm aber jeden Monat einen Brief über ihre Fortschritte schreiben. Voller Begeisterung stürzt sich Judy in dieses unbekannte Leben. Mehr als einmal im Monat schreibt sie „Mr Smith“, denn sie hat ja sonst niemanden auf der Welt, mit dem sie ihre Erlebnisse teilen kann. Briefe voller Witz, über Hüte und Literatur, über neue Freundschaften und immer öfter auch über den sympathischen Jervis Pendleton. Quelle

Meine Wahl: Ich wünsche mir für den nächsten Monat Die Anatomie der Nacht von Jenn Bennett. Das Buch zieht schon seit Januar immer wieder meine Aufmerksamkeit auf sich und deshalb möchte ich es diesmal (endlich) ins Rennen schicken. Ich finde Titel und Cover toll und mag natürlich auch den Inhalt! Ich erhoffe mir eine schöne, tiefreichende Liebesgeschichte im (für mich bisher leider unbekannten) San Francisco. Ich freue mich auf die künstlerisch veranlagten Protagonisten und auf die Stadt, die hoffentlich auch eine Rolle spielt.  
INHALT: Vielleicht lernt man solche Jungen ja nur zu später Stunde kennen. Im Nachtbus, wenn man die letzte Bahn verpasst hat und nur hoffen kann, dass Mom auch noch nicht zu Hause ist. Wenn ganz andere Leute unterwegs sind als sonst. Zum Beispiel dieser Typ mit den schwarzen Klamotten, der aussieht, als wolle er den nächsten Schnapsladen ausrauben. Doch Bex stellt fest: Jack ist kein Kioskräuber. Er ist der Graffitikünstler, der seit Wochen San Franciscos Bauwerke mit riesigen goldenen Buchstaben verziert. Aber das hält nicht jeder für Kunst; genauso wie nicht jeder Bex‘ anatomische Studien schön findet.
Bei Tag und bei Nacht, auf den Dächern der Stadt und in den Tunneln der U-Bahn wächst ihr Vertrauen zueinander. Und zwischen ihnen erblüht die Liebe. Quelle

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen